Siedlergemeinschaft Bad Driburg e.V.
Siedlergemeinschaft Bad Driburg e.V.

Die Entwicklung des Siedlerfestes

Sicherlich kann sich auf der ersten Scheunenfeier noch niemand vorstellen, ob und wie es einmal weitergehen wird. Niemand kann ahnen, dass aus dem spontanen Kinderschützenfest unter der ehrenamtlichen Organisation einiger fleißiger Südstädter einmal ein äußerst beliebtes jährliches Volksfest wird.

 

Von diesen Ehrenamtlichen müssen zwei Personen besonders erwähnt werden. Da ist zunächst Karl Middeke († 31.1.85) zu nennen. Seine uneigenützige Art im Umgang mit Kindern verhilft ihm schon bald zu dem bezeichnenden Beinamen „Onkel Karl". Es gibt kein Mädchen und keinen Jungen in der Siedlung, der „Onkel Karl" nicht kennt. Er braucht kein Karussell und keinen Autoscooter, um Kindern eine Freude zu bereiten. Mit einfachen Mitteln sorgt er dafür, dass auch die Jüngeren auf den Siedlerfesten Spaß haben.

Damit die Mütter einmal ungestört von ihren Kindern am Montagnachmittag Kaffee trinken können, zieht er mit Süßigkeiten und Spielgerät ausgestattet in die Feldmark Garthausen. Eine große bunte Kinderschar folgt ihm wie dem Rattenfänger von Hameln. Auf einer abgemähten Wiese organisiert „Onkel Karl" Laufspiele und Wettkämpfe wie Tauziehen, Sackhüpfen und Eierlaufen. Die Jungen erinnern sich bestimmt noch an die Kletterstange, an deren Spitze das Vorderrad eines Fahrrades befestigt war. Wer es schaffte, an der glatten Stange bis nach oben zu klettern, durfte sich eine der dort angebundenen Leckereien abreissen.

 

Für den Fortbestand und die Entwicklung des Siedlerfestes aber hat keiner so viel getan wie Hermann Fromme. Seit fünfzig Jahren ist er der Motor diese Volksfestes. Ein meisterlicher Organisator und Moderator. Viele Jahre sorgt er ohne Verein und Auftrag mit einer kleinen Schar freiwilliger Siedler dafür, dass das Fest pünktlich stattfinden kann. Und es gilt so Vieles zu bedenken! Nicht nur Zelt und Festwirt müssen her, sondern auch Karussells und Imbissbuden. Das Programm muss gedruckt und verteilt werden. Fahnenschmuck, Kinderüberraschungen, Ehrengäste, Tanzkapelle, Eintrittskarten, Siedlerfrühstück, Damenkaffee  Hermann Fromme hat alles im Griff. Unnachahmlich sind seine begeisternden Ansprachen. Mit Witz und Charme versteht er es immer wieder, hunderte von Zuhörern zu fesseln. Unzählig seine Gedichte, in denen er mit Humor das Leben und Wirken im Tal festgehalten hat. Unerschöpflich seine Erinnerung an lustige Begebenheiten. Unglaublich, was Hermann Fromme alles erlebt und nicht vergessen hat! Neben den alltäglichen Kleinigkeiten hat er immer aber auch politischen Weitblick behalten. Mit jahrelangem Streben hat er dafür gesorgt, dass für das Siedlerfest heute ein sicherer Platz vorhanden ist. Sein Verhandlungsgeschick führte auch zum Bau des Siedlerhauses mit vorbildlichen sanitären Anlagen. Durch den sinnvollen Einsatz der zahlreichen Spenden unterstütze er sozialen Einrichtungen.

 

Eigentlich müssten an dieser Stelle noch zahlreiche andere Personen erwähnt werden, die in den vergangenen fünfzig Jahren bei der Gestaltung und Durchführung der Siedlerfeste maßgeblich und stets ehrenamtlich mitgewirkt haben. Wer erinnert sich nicht an die freundlichen Männer, die mit dem rotweißen Orden an der Brust den Festumzug begleiteten. Da es keine vollzähligen Unterlagen gibt, andererseits aber auch keiner vergessen werden darf, sei hier allen Siedlerhelfern ohne Nennung von Namen und Verdienst ganz herzlich gedankt.

 


In diesem Zusammenhang soll aber auch an die politische Unterstützung von Seiten des Stadtrates erinnert werden. Mit Heinrich Billerbeck (†20.12.68) und Fritz Hartmann sowie dem später sogar zum Bürgermeister gewählten Josef Kremeier (†21.4.95) besaß die Südstadt engagierte Vertreter aus dem eigenen Stadtteil. Der langjährige Stadtdirektor Dr. Stephan und Bürgermeister Brinkmöller ließen es sich nicht nehmen, auf jedem Fest persönlich zu erscheinen. Bereits 1973 trug Bernhard Brinkmöller beim Gabelfrühstück die folgenden humorvollen Verse vor:

 

„...Damals gehörte zum Haus  `s war Vorschrift  `ne Stallung dazu!

Doch heut`?  Statt `nen Stall noch zu misten, pflegt man lieber der Ruh`!...

...Ich wette, `ne Ziege ist im Revier nicht zu finden!

Mit zwei Beinen, die gibt`s zwar, doch die werden`s nicht künden!...

...Seid beruhigt, geduldet Euch! Herzlich ich Euch bitte!

Kommt Dringenberg erst nach Driburg, dann seid Ihr die Mitte!..."

 

Leider liegen nur wenige solcher authentischen Aufzeichnungen aus den Anfangsjahren des Siedlerfestes vor. Allein zur Aufstellung der Königspaarliste waren umfangreiche Nachforschungen nötig. Im Folgenden sollen einige  weitgehend gesicherte  Tatsachen aus der Geschichte des Siedlerfestes geschildert werden.

Fester Bestandteil der ersten Festumzüge waren auch die eleganten Herren in schwarzem Anzug und mit hohem Zylinderhut. Bürger, Reineke, Fornefeld, Heinrich Billerbeck, Karl Middeke, Fritz Hartmann, Hubert Dreyer. Sie bildeten das Kontrastprogramm zu den bunten Kindergruppen.

 

Das erste Scheunenfest fand bei den Südstädtern großen Anklang. Aber es gab auch Gegenstimmen. So soll das Oberhaupt der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Pfarrer Wilhelm Becker (im Amt von 1933 bis 1954) sich gegen das Fest gestellt haben, weil dort bereits Kinder zu sündhaftem Feiern angeleitet würden. Aus diesem Grund habe man 1951 auch nicht gewagt, das Fest zu wiederholen. Diese Version ist jedoch nicht belegt.

 

Sicher ist hingegen: nur das erste Siedlerfest fand in der Scheune beim „Möhlerbauern" statt. In den Folgejahren feierten die Siedler kleinere Straßenfeste auf abgemähten Wiesen oder in kleinen Zelten. Stets standen dabei die Kinder im Mittelpunkt; dafür sorgte schon „Onkel Karl". Er beschäftige die Kinder in den „Großen Ferien" (Sommerferien) und brachte manche Leckerei mit. Getrunken wurde verdünnter Sirup, von den Siedlerfrauen aus Beeren selbst hergestellt. Kinderkönig und königin wurden gewählt oder bei Wettspielen ermittelt.

 

Ab 1953 sollen dann auch die Erwachsenen wieder mitgefeiert haben. Sie tranken auf der Wiese ein par Flaschen Bier und erzählten sich Dönekes. Im nächsten Jahr bestellte Karl Middeke bei Hermann Fromme einige Musiker. Für Freibier sorgten eine handvoll Siedler aus der Stadtkapelle für festliche Atmosphäre. Ausgelassen tanzten die Großen auf der Wiese. Es gefiel allen so gut, dass man auch im nächsten Jahr wieder so feiern wollte.

 

Aber Hermann Fromme wollte die Sache etwas schöner aufziehen. Zusammen mit einigen anderen engagierten Südstädtern traf er sich zu einer Besprechung. Man kam überein, im nächsten Jahr ein richtiges Zeltfest zu feiern. Das finanzielle Risiko übernahmen der Bierverleger Moritz Heinemann und die Stadtkapelle.

 

Das erste Festzelt, 500qm groß, holte Landwirt Heinrich Hagelüken aus Bellersen bei Brakel. Es wurde an der Arminiusstraße aufgestellt, etwa dort, wo sich noch heute der Festumzug sammelt. Die Organisatoren stellten das erste Festprogramm auf:

 

4. August 1956 (Sonntag) Kinderkönigschießen

10. August 1956 (Samstag) nachmittags Ständchen der Stadtkapelle

                                       abends Tanz für alle, auch fremde Gäste

11. August 1956 (Sonntag) nachmittags Schützen, Blumen und Märchenumzug 
                                       abends Tanz für alle

12. August 1956 (Montag) nachmittags Kaffee Plauderstündchen für die Frauen

                                      abends Tanz und Festausklang

 

Die Eintrittspreise waren klein gehalten. So füllte sich das Zelt unerwartet rasch. Sicherlich zog die Neugierde auch zahlreiche Nordstädter in den Süden. Nach dem Fest zahlte Moritz Heinemann freiwillig das Zelt. Und nachdem auch die Stadtkapelle einen festen Betrag erhalten hatte, blieb noch ein kleiner Überschuss. Er wurde von den spargewohnten Siedlern gleich auf ein Sparkonto bei der Spar und Darlehnskasse eingezahlt.

 

Nun wird das Fest regelmäßig am zweiten Sonntag im August gefeiert. Nachbarschaft wird groß geschrieben. Ganze Straßen sitzen abends im Festzelt zusammen. Eine Abordnung wird bereits früh zum Zelt geschickt, um ausreichend Plätze zu reservieren. Dies wird durch das Ankippen der Stühle an den Tisch angezeigt.

 

1961 ist das eine Festzelt bereits zu klein. Der Festumzug benötigt eine Stunde, um sich durch alle Straßen der Südstadt zu schlängeln. Als besondere Attraktion für die Kindern wird Ponyreiten angeboten. Erstmals wird von einer Verlosung berichtet.

 

Schon früh liest man auf den Festprogrammen: Unsere Fahnen und Wimpel sind für die Südstadt rotweiß. Wie kommt es zu dieser Farbkombination? Frommen Hermann erklärt es so: Auf der Suche nach Stoff für den Straßenschmuck nahm ihn Herr Schwarzendahl vom Rosenmühlenweg mit nach Paderborn zur Deutschen Wollverwertung. Dort gab es gerade nur weiße und rote Tuchballen. Also wurde von beiden Farben gleichviel Stoff gekauft. Die Siedlerfrauen nähten daraus die Fahnen und Wimpel zum Ausschmücken der Südstadt. So entstanden die Siedlerfarben.

 

Das Festprogramm wird im Laufe der Jahre erweitert. Am Sonntagmorgen feiert man eine Siedlergemeinschaftsmesse im Missionshaus. Später sprechen die Festprogramme auch von einer Liedermesse. Dies bleibt so, bis am 5. Oktober 1968 die Südstadtkirche von Kardinal Lorenz konsekriert wird. Ab 1969 findet die Siedlermesse unter musikalischer Begleitung der Stadtkapelle Bad Driburg regelmäßig in der neuen Kirche „Zum verklärten Christus" statt.

Aus dem Jahr 1962 wird berichtet, dass drei Salutschüsse zu nächtlicher Stunde die Festtage unter der Iburg ankündigen.

 

Am Rundell in der Mitte der Widukindstraße pflegt der Umzug eine kleine Pause einzulegen. Die Siedlerhelfer ordnen die Gruppen des Umzugs auf dem markanten Platz. Stadtrat Heinrich Billerbeck steigt auf einen aus der Nähe herbeigeschafften Küchenstuhl und hält eine feierliche Ansprache. In den ersten Jahren soll die Stadtkapelle anschließend die Nationalhymne angestimmt haben. Später wird das Deutschlandlied von der Siedlerhymne abgelöst, dem alten Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde".

In den 60er Jahren entwickelt sich auch eine Freundschaft zwischen den Südstädtern und den Bewohner der Petrifeldsiedlung in Höxter. Dort feiern die Siedler Mitte Juni bereits ihr Ortsteilfest. Gegenseitig nehmen Abordnungen an den Festen teil. An der Spitze der Delegation vom Petrifeld steht viele Jahre Herr Rehbein.

 

Aus dem Jahre 1962 wird berichtet, dass neben Stadtdirektor und Bürgermeister der Stadt Bad Driburg auch der Landrat Weskamp vom Kreis Höxter am Siedlerfrühstück teilnimmt. Beim Damenkaffee am Nachmittag findet wieder eine Verlosung statt.

 

Ab 1963 hält Hermann Fromme die Ansprache auf dem Widukindplatz. Heinrich Billerbeck spricht ein paar Dankworte.

 

Die Siedlerkarte für alle drei Tage kostet 1966 2,50 DM. Für den Eintritt am Abend müssen die Besucher 2, DM bezahlen. Man feiert bereits in zwei Zelten am Karlsring auf den Wiesen des Missionshauses.

1967 müssen die Südstädter im Vorverkauf bei den Vertrauensleuten schon 3,DM für die Siedlerkarte hinlegen. „Onkel Karl" zieht mit den Kindern auf die Spielplätze. Am Montag kreist unter den Besuchern ein Sparschwein zu Gunsten der Aktion Sorgenkind. Bodo Rosenkranz zählt hinterher den gespendeten Betrag von 472,81DM.

 


Dreißig Jahre nach Gründung der Siedlung wird 1968 ein besonderes Jahr in der Südstadt. Sichtbarste Zeichen eines neuen Stadtteils sind sicherlich der Neubau der Kirche und die Eröffnung der Sparkassenfiliale. Die Stadtkapelle feiert ihr 70jähriges Bestehen. Seit 1949 leitet sie Karl Tegtmeyer von der Heinrichstraße als Dirigent. Die Siedlergemeinschaft spendet zum Jubiläum einen Betrag, der zur Komplettierung des Schlagzeugs verwendet wird. Das Fest erfährt eine musikalische Bereicherung durch die Teilnahme der Kinderkapellen aus Thune und Suderwick, deren Mitglieder von den Familien gastlich aufgenommen werden.

 

Im folgenden Jahr können sich die Damen am Montagnachmittag an einer groß aufgezogenen Modenschau erfreuen. Die Siedlergemeinschaft spendet 3.500,DM für den Neubau des Südstadtkindergartens.

1970 fanden sich rund 400 Herren zum Siedlerfrühstück ein. Die Zeitungen schreiben von starken Männern, die sich auf der Bühne im Holzsägen messen. Die feschen Mädchen der Garde des Karnevalsvereins begeistern die Herren der Schöpfung mit ihren Tänzen und Kostümen. Zum ersten Mal wirft das Programm für den Montagabend aus: „Es herrscht den ganzen Abend Damenwahl. Die Damen haben also das Regiment zu führen."

 

Nur im Jahr 1971 wird das Fest vom 2. Augustsonntag verlegt. Um es nicht mit dem Annentag in Brakel zusammenfallen zu lassen, feiert man das Siedlerfest bereits am ersten Augustsonntag (1.8.71). Beim Umzug musiziert neben Stadtkapelle und Fanfarenzug BlauWeiß der Spielmannszug aus Pömbsen. In den nächsten Jahren wird der 1970 gegründete Kinderspielmannszug Bad Driburg aufspielen. Die Fa. Opel Humborg ist mit einem Oldtimer beim Umzug dabei.

 

Mindestens bis zum Jahr 1972 stellt Landwirt und Gaststätteninhaber Heinrich Hagelüken die Kutsche für das Königspaar. Ab 1990 wird die Königskutsche von Reitemeier aus Alhausen gemietet. Vorher stellt der Friseur Otto Nolte einige Jahre lang die Kutsche. Für den Blumenschmuck der Kutsche zeichnet seit vielen Jahren Heinrich Hindahl verantwortlich. Dieser Fachmann mit zwei grünen Daumen sorgt auch dafür, dass die Festhalle außen und innen mit frischem Grün geschmückt und die Bühne mit prächtigen Blumenarrangements dekoriert wird.

 

Die Wiesenflächen westlich des Karlsringes sollen nun vollständig bebaut werden. Ab 1973 stehen die Zelte deshalb nicht mehr beim Hochhaus am Karlsring, sondern am Arnold-Janssen-Ring, dort wo heute die Straße Am Ringelsberg beginnt. In der Nähe des dortigen Bachlaufes wird in Eigenleistung eine kleine Wellblechhütte als Toilettenhäuschen errichtet, die ganzjährig stehen bleibt. Sie erweist sich dem Ansturm der zahlreichen Besucher jedoch nicht gewachsen. So muss schon bald insbesondere für die Damen ein Toilettenwagen zusätzlich angemietet werden. Aus hygienischen Gründen wird das „Häuschen" schon bald ganz geschlossen und schließlich abgerissen.

 

Zum ersten Mal weist das Festprogramm ein Motto aus: Drei Tage eine Familie. Seither steht über jedem Fest ein Leitspruch. Sie alle handeln von Menschen, Mitmenschen, Familie, Nachbarn, Gemeinde und fordern auf, zusammen zu feiern und Freude und Leid gemeinsam zu teilen.

 


Bereits 1974 wird eine kleine Festbroschüre aufgelegt: „25 Jahre Siedlerfest". Alle bisherigen Königspaare erhalten am Sonntagnachmittag beim Festumzug auf dem Widukindplatz eine kleine Ehrung. Karl Middeke erfährt als ältester Mitbegründer in diesem Jahr eine besondere Ehrung. Der Kölner Schuster (Franz Brödling) läßt es sich nicht nehmen, die Siedler mit einem Gedicht zu grüßen, in dem es

heißt: „...Ja was wollte ich denn sagen, was mir hier so gut gefällt,

dass die große Südgemeinschaft geschlossen fest zusammen hält...."

 

Zum Tanz spielt seit jeher die Stadtkapelle Bad Driburg. Mit der Zeit wird der Wunsch nach modernerer Musik laut. Einige Südstädter der Kapelle tragen dem Rechnung und gründen die Driburger City Band. Sie sorgt ab 1983 für flotte und moderne Musik.

 

Die Zelte für das Fest stellt 1985 seit 25 Jahren der Zeltverleiher Hugo Hagemann auf; wieder ein Jubiläum.

 

1987 wird das Siedlerfest zum ersten Mal um einen Programmpunkt bereichert, über den sich hauptsächlich die Jugendlichen von Bad Driburg und der näheren Umgebung freuen. Die Sparkasse Höxter präsentiert speziell für ihre „S-Club-Mitglieder" (um 1,50DM ermäßigter Eintrittspreis) am Freitagabend eine DiscoVideoShow mit DJ Stephan Schueler. Der normale Eintritt kostet 3,-DM. Die Geräuschkulisse ist für die näheren Nachbarn erst einmal gewöhnungsbedürftig. Die Disco kommt so gut an, dass schon im nächsten Jahr der Eintrittspreis auf 4,-DM erhöht wird. Dort bleibt er zusammen mit DJ Stephan Schueler bis 1991.

 

Seit 1987 taucht auf den Bildern vom Siedlerfest ein neues Gesicht auf. Erst nur als stiller Helfer im Hintergrund zum Beispiel beim Austeilen der Überraschungstüten an die Kinder, als Hypnoseassistent beim Gabelfrühstück oder als Medaillenanreicher bei Ehrungen. Still aber effektiv arbeitet Horst Kanbach auf wesentliche Änderungen bei den Siedlern hin.

 

Im Jahre 1988 feiert die Widukindsiedlung ihr 50jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird während des Festumzuges auf dem Rundell in der Widukindstraße ein Gedenkstein enthüllt. Bürgermeister Josef Kremeier erinnert in seiner Festrede an die Anfänge der Südstadt. Eine Urkundenrolle mit aktuellen Dokumenten wird verlötet und in den Grundstein eingemauert. Anschließend bewegt sich der Festzug letztmalig zum Festplatz am Arnold-Janssen-Ring.

 

Seit 1950 wird das Siedlerfest von einigen engagierten Südstädtern organisiert. Die Gründungsriege wird immer dünner. Jüngerer Nachwuchs ist für diese ehrenamtliche Arbeit nur schwer zu bekommen. Deshalb ist hier besonders Heinrich Kuper zu nennen, den man wohl als langjährige rechte Hand Hermanns Frommes bezeichnen kann. Was heute ein mehrköpfiger Festausschuss organisiert, hat „Henry" ganz allein im Griff. Alles was im Zusammenhang mit dem Siedlerfest vertraglich zu regeln ist, ob mit Schaustellern, Behörden oder Musikkapellen, verhandelt er hart und effektiv. Ob Strom und Wasserverbrauch, Bier und Mietpreise, Pachtverträge, Helfereinteilungen oder Spenden  „Henry" hat alles im Kopf. Und noch etwas macht ihm so schnell keiner nach: Als Lehrer kennt er alle Südstadtkinder nebst Eltern, Geschwistern und Verwandtschaft. Er ist ein lebendes Archiv. Leider lässt sein Gesundheitszustand heute kein größeres Engagement mehr zu. Bei den Vorstandswahlen 1999 stellt er sein Amt als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung.

 


Im Jahr 1989 entschließt man sich, einen richtigen Verein zu gründen. Am 26. Mai treffen sich 18 der insgesamt 34 Siedlerhelfer in der Gaststätte „Zur Scheune" zur Gründungsversammlung. Man beschließt eine Satzung mit nur 8 Paragraphen. Der neue Verein soll den Namen „Siedlergemeinschaft Südstadt e.V." erhalten. Die Aufgaben des Vereins werden im § 2 wie folgt formuliert: „Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur, insbesondere der Pflege des Heimatgedankens in der Bad Driburger Südstadt. Der Grundgedanke der Siedlergemeinschaft ist es, die Menschen in der Südstadt zusammenzuführen."

Zum ersten Vorsitzenden wird mit großer Mehrheit Hermann Fromme gewählt, zum 2. Vorsitzenden und Schriftführer Horst Kanbach. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Joseph Pitz. Satzungsgemäß werden auch die drei Beisitzer gewählt, Walburga Schwerdtner, Beate Weskamp und August Flore. Er hat schon vor Jahren von Hermann Fromme die SüdstadtChronik übernommen und führt sie gewissenhaft. Sein jährlicher Bericht wird auf den Hauptversammlungen immer mit Spannung erwartet. Die Fotos, mit denen er die Wortchronik anreichert, sind von ihm selbst geschossen.

 

Die Satzung des neuen Vereins tritt am 1. Juni 1989 in Kraft. Er wird am 6. November des gleichen Jahres unter der Nummer 287 in das amtliche Vereinsregister beim Amtsgericht in Brakel eingetragen. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister. Zu den Gründungsmitgliedern zählen:

 

MarieLuise Beersiek, Bernhard Bose, Bernd Czerwinski, Hubert Dreyer, Albert Düker, Hans Einfeld,

Dieter Eisenhut, August Flore, Hermann Fromme, Werner Gehrke, Friedbert Gehrke, Heinrich Hagelüken

Fritz Hartmann, Wilfried Heine, Fritz Ising, Horst Kanbach, Heinrich Kuper, Konrad Langnickel, Dieter Luckmann, Josef Meyer, Joseph Pitz, August Rohde, Bodo Rosenkranz, Heinz Sänger, Otto Sauerbier, Alfred Sawallich, Horst Schäfers, Walburga Schwerdtner, Josef Sievers, Günter Stürmann, Wolfgang Thrun, Hermann Weskamp.

 

Wegen der weiter zunehmenden Bebauung der Südstadt muss der Festplatz abermals verlegt werden. Nicht zuletzt dem Verhandlungsgeschick von Hermann Fromme ist es zu verdanken, dass der Landwirt Heinrich Hagelüke eine Fläche von rund 10.000qm westlich seines Bauernhauses als Festplatz an die Stadt verkauft. Die Stadt errichtet unter nicht unerheblicher finanzieller Beteiligung der Siedlergemeinschaft an der Ostseite dieses Geländes ein Mehrzweckgebäude. Neben größzügigen Toilettenräumen auch für Behinderte steht hier den Siedlern nun ein Raum für Sitzungen im kleineren Kreis zur Verfügung. Außerdem verfügt das Gebäude über zahlreiche Versorgungsanschlüsse für Wasser und Strom, so dass Schausteller und Festwirt zukünftig problemlos angeschlossen werden können. Die feierliche Einweihung im Beisein zahlreicher Vertreter von Stadt und Kirche findet am Siedlersamstag, 12.08.1989 statt.

Um das Mehrzweckgebäude herum wird eine größere Fläche geschottert und befestigt. Endlich kann man bei jedem Wetter trockenen und sauberen Schuhs die Festhalle erreichen. Auch die Schaugeschäfte und Imbissbuden stehen auf festem Grund. Die Jahre, in denen sich die Festbesucher nach Sommergewittern durch knöcheltief aufgeweichten Morast zwischen Festzelt, Schießbude und Toilette bewegen mussten, gehören nun endgültig der Vergangenheit an.

 

Erstmals 1989 wird das Siedlerfest in der Tennishalle gefeiert, die zur Gaststätte „Zum Fuhrmann" gehört. Der rote Ascheboden wird dazu mit einem Holzboden ausgelegt. Diese Arbeit wird vom Gaststätteninhaber Heinrich Potthast und zahlreichen freiwilligen Siedlern nun jährlich erledigt. Die ca. 3 x 0,8m großen Dielenelemente müssen nach genauem Plan in die Halle eingepasst werden. Nach dem Fest wird der Boden wieder entfernt und unter einem Schleppdach an der Südseite des alten Bauernhofes gelagert. Für den Transport der Holzelemente hat Heinrich Potthast eigens eine spezielle Handkarre bauen lassen.
Die Tennishalle verfügt über eine wesentlich größere Grundfläche und Höhe als vorher die beiden Festzelte. Die Besucher verlieren sich darin und es kommt keine Zeltstimmung auf. Positiv ist festzuhalten, dass es im Sommer nicht so heiß wird, wie in einem Zelt. Außerdem dämmen die massiven Wände und das stabile Dach den musikalischen Schallpegel besser  zur Freude der Nachbarn.

 


Das Königschießen wird 1990 weiter nach Süden verlegt, und zwar um ca. 50 Meter. Bislang schoss man auf dem Wendehammer der Heinrichstraße gegenüber von Familie Otto Sauerbier. Jetzt steht der stolze Holzvogel in der Einfahrt von Friedbert Gehrke. Zusammen mit Josef Meier und Thomas Ries sorgt er für das leibliche Wohl. Der Verkauf findet gegenüber in Loken Garage statt. Diese drei Siedlerhelfer sind seit Jahren auch ein eingespieltes Team beim Aufhängen der großen Fahnen.

 

Vom langjährigen Festwirt Heinemann wechselt die Siedlergemeinschaft 1992 zum Festwirt Werner Böhm aus Merlsheim. Damit verbunden ist gleichzeitig ein Wechsel der Biermarke. Erstmals wird Detmolder Bier ausgeschenkt und den Siedlern bekommt es gut. Die Braumeisterin der Detmolder Brauerei, Frau Friederike Strate, läßt es sich nicht nehmen, persönlich beim Siedlerfrühstück vor die Männer zu treten und ihnen ihr Bier schmackhaft zu machen. Zum Tanz spielen die „Westfalia Singers" aus Bad Driburg.

Ebenfalls 1992 steht am Freitagabend eine „SClubFete" der Sparkasse Höxter auf dem Programm, eine ActionParty mit Pop und Rockmusik, Live on stage ! Der Geheimtip: Redline!

 

Die Vorstandswahlen im Frühjahr 1993 bringen einen Wechsel in der Vereinsspitze. Hermann Fromme hält es im Alter von 81 Jahren für richtig, den Vorsitz in jüngere Hände abzugeben. Er selbst wird von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Sein Amt als 1. Vorsitzender übernimmt Horst Kanbach. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wird Heinrich Kuper gewählt. Die Kasse bleibt in den bewährten Händen von Joseph Pitz. In den Kreis der Beisitzer wird für August Flore Günter Stürmann gewählt. August Flore hält als Chronist weiterhin die Geschehnisse der Südstadt in Wort und Bild fest. Hermann Klahold wird Schriftführer. Der Verein zählt jetzt 39 Mitglieder.


An dieser Stelle bietet es sich an, einmal ein Wort zu den sogenannten Beisitzern zu verlieren. Da ist zunächst Walburga Schwerdtner zu nennen, die gute Seele des Vereins. Ganz selbstverständlich sorgt sie für die vielen kleinen Dinge, die das Leben so angenehm machen. Zelt und Tische schmücken, Kaffee kochen, Kuchen verteilen, Geschirr spülen, Überraschungstüten packen. Viele fleißige Frauenhände helfen ihr dabei, denn allein ist das alles nicht zu schaffen. Immer freundlich und mit einer fantastischen Beziehungsintelligenz organisiert sie diesen riesigen Bereich.

 

Und noch jemand aus der Gruppe der Beisitzer soll hier besonders erwähnt werden. Es ist Beate Weskamp. Mindestens seit 1984 kümmert sie sich mit ihrem Mann Hermann um die jungen Schützen. Bei jedem Antreten formiert sie die kleine Kompanie. Sie sorgt für Schärpen, Holzgewehre, Blumenschmuck und Fahne. Unter ihren fürsorgerischen Händen ist die Schar der Kinderschützen auf eine stattliche Anzahl angewachsen.

 

Wegen des seit Jahren festzustellenden, stetig rückläufigen Besuchs am Sonntagabend beschließt der Vorstand, ab 1993 an diesem Tag kein Eintrittsgeld mehr zu erheben. Die Siedlerkarte kostet nach wie vor 10,-DM. Der Eintritt am Samstag und Montagabend wird auf 7,-DM erhöht. Ebenfalls 1993 wird erstmals die Festfläche in der Tennishalle verkleinert, indem ein Teil mit Bauzäunen und schwarzer Plastikfolie abgetrennt wird. Man hofft so ein wenig mehr Zeltatmosphäre in die große Halle bekommen zu können.

Im Jahr 1994 sorgt die „Sunflower Band" aus Bad Lippspringe an den Tanzabenden für Stimmung. Von 1995 bis 1997 bringt die Gruppe „Airport", besetzt mit jungen Menschen aus der Südstadt, schwungvolle, moderne Tanzmusik. 1998 spielt die „esquire band" zum Tanz auf, 1999 die Gruppe „PRIME TIME". Am Sonntagabend treten1995 „Marlene & Mike", 1996 und 1997 die „HergertMusikanten" aus Thüringen auf.

Nachdem die Gruppe „Selection" seit 1993, eingeführt mit DJ Frank Haberstroh von Radio Hochstift, auf der FreitagsDisco den Jugendlichen eingeheizt hat, spielt 1995, 1997 und 1998 die Band „Maniac", dazwischen 1996 die Top  Gruppe „Sky Dogs". 1999 sind die „Selection" wieder mit von der Partie.

Auf der Jahreshauptversammlung am 24.02.96 stehen turnusmäßig die Neuwahlen des Vorstandes an. Es gibt keine Veränderungen.


Auf dem Siedlerfest ist die Zahl der Umzugsteilnehmer seit Jahren rückläufig. Aber eine Familie beteiligt sich Jahr für Jahr immer wieder mit großem Eifer. Hermann Mühlenhoff von der Widukindstraße läßt sich jedes Jahr einen neuen Motivwagen einfallen. Er wird mit großem Eifer in zahlreichen Arbeitsstunden zusammengebastelt und mit viel Liebe ausgeschmückt. Eine bemerkenswerte Leistung, die hier als positives Beispiel unbedingt einmal herausgestellt werden muss.

 

1996 schließt die Stadt Bad Driburg mit der Siedlergemeinschaft einen Pachtvertrag über das Festgelände. Damit ist nun langfristig die Nutzung dieses Geländes für das Siedlerfest abgesichert.

Woher kommt eigentlich immer der hölzerne Adler, auf den die Jungen mit Begeisterung schießen? Seit Jahren schnitzt Konrad Langnickel mit viel Liebe diesen kunstvollen Vogel, der das Königschießen noch nie heile überstanden hat. Leider verstirbt Konrad Langnickel viel zu früh. Ab 1996 sorgt Norbert Beersiek dafür, dass pünktlich zum Königschießen wieder ein prachtvoller Adler auf der Stange sitzt.

 

Auf der Jahreshauptversammlung am 11. April 1997 trägt August Flore zum letzten Mal seine Jahrechronik vor. Aus gesundheitlichen Gründen kann er dieses Amt leider nicht mehr wahrnehmen. Er legt die Fortführung der Südstadtchronik in die jüngeren Hände von Hermann Klahold. Dieser präsentiert auf der Frühjahrsversammlung am 27.02.98 die Chronik erstmals in Form einer Diaschau.

 

Seit in der riesigen Tennishalle gefeiert wird, sehnen sich die Siedler nach einem Zelt wie in der guten alten Zeit. Dieser Wunsch wird ihnen 1998 erfüllt. Hinter dem Siedlerhaus wird ein Zeltbau für ca. 600 Personen errichtet. Die Besucher sind begeistert, verbreitet das Zelt doch wieder die langersehnte Gemütlichkeit. Diese Entscheidung fällt der Siedlergemeinschaft auch deshalb leicht, weil Herr Choryza bereits seit 1997 plant, die Tennishalle zu verkaufen.

 

Im Herbst 1998 erwirbt der Zahnarzt und Investor Dr. Grohotzki aus Ottbergen das Gelände mit der Gaststätte „Zum Fuhrmann", dem ehemaligen Bauernhaus Hagelüken und der Tennishalle. Auf diesem Gelände will er Gewerbebauten für einen ALDIMarkt und einen REWEMarkt errichten. Die Tennishalle soll abgebrochen und westlich des Siedlerhauses als Sportzentrum wieder aufgebaut werden. Wegen des dafür notwendigen Grundstückserwerbs verhandelt der Investor mit der Stadt Bad Driburg und der Siedlergemeinschaft. Bis zum Redaktionsschluss dieser Festschrift konnten die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen werden.

Die Jahreshauptversammlung am 26.02.1999 traditionell in der Gaststätte „Zur Scheune" bringt erneut eine Veränderung im Vorstand. Für den aus gesundheitlichen Gründen ausscheidenden Heinrich Kuper wird Matthias Goeken zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auch Joseph Pitz stellt sein Amt zur Verfügung. Zum Schatzmeister wählen die 35 Anwesenden Günter Stürmann. Für ihn rückt Thomas Fehring in den Kreis der Beisitzer nach.

 

1999 wird die Tennishalle abgerissen. Das Siedlerfest wird in einem repräsentativen, gelben Zelt mit einer halbrunden Apsis für Musikkapelle und Bühne gefeiert. Claus Seifert spendet den jungen Schützen 10 neue Holzgewehre,  vielen Dank!

 


Der Grundgedanke des Siedlerfestes war und ist, wie Frommen Hermann es einmal trefflich formuliert hat, Menschen zusammenzuführen, damit sie Freude und Leid miteinander teilen. Dieser Gedanke sollte heute in unserer multikulturellen Welt mehr denn je als Auftrag verstanden werden. Ein halbes Jahrhundert Frieden hat bewiesen, welch positive Entwicklung die Menschheit nehmen kann. Heute stehen wir wie damals vor einer riesigen Integrationsaufgabe. Einfache Menschen, wie die Siedler der Südstadt, haben gezeigt, wie man mit schlichten Mitteln gemeinsames Leben ermöglichen kann. Mögen sie uns als Vorbild dienen und uns ermutigen, ein wenig unserer Freizeit unentgeltlich in den Dienst einer großen, friedlichen Gemeinschaft zu stellen.

 

Allen ehrenamtlichen Helfern sei an dieser Stelle ein riesiges „Dankeschön !" gesagt.

 

Die Siedlergemeinschaft Südstadt e.V. hat im § 2 ihrer Satzung Zweck und Aufgaben des Vereins wie folgt formuliert: „Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur, insbesondere der Pflege des Heimatgedankens in der Bad Driburger Südstadt. Der Grundgedanke der Siedlergemeinschaft ist es, die Menschen in der Südstadt zusammenzuführen." In der Vergangenheit hat insbesondere Hermann Fromme in seinen Ansprachen immer wieder an den Gedanken der Gemeinsamkeit appelliert.

 

Die Umsetzung von seiten der Siedlergemeinschaft erfolgte unter anderem auch durch vielfältige Unterstützungsmaßnahmen. Finanzielle Zuwendungen erhielten beispielsweise die Kindergärten für Neubau, Anbau oder Spielgeräte, die Kirchengemeinde für die Anschaffung von Messdienergewändern, die 4. Kompanie der Bürgerschützengilde für die Anschaffung von Holzgewehren. Als weitere Empfänger von Zuwendungen aus der Gemeinschaftskasse können genannt werden das Rote Kreuz, die Musikkapellen, die Jugendfeuerwehr oder die Altentagesstätte. Ermöglicht werden solche Maßnahmen nur durch die hohen Spendenbereitschaft der Südstadtbewohner, insbesondere der Unternehmer. Viele spenden regelmäßig jedes Jahr. Auch dafür an dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön" !

 

Das Siedlerfest ist zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Süden von Bad Driburg geworden. Die Siedlergemeinschaft fühlt sich satzungsgemäß verpflichtet, dieses Fest auch zukünftig zu organisieren. 50 Jahre Siedlerfest liegen hinter uns. Optimistisch blicken wir in die Zukunft und hoffen, dass es dieses beliebte Volksfest auch in 50 Jahren noch geben wird. Die fast fünfzig Mitglieder der Siedlergemeinschaft Südstadt e.V. werden sich jedenfalls auch künftig bemühen, ein attraktives Fest anzubieten. Fleißige Hände und helle Köpfe sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Autor: Hermann Klahold anlässlich der Siedler-Festschrift 50 Jahre Siedlergemeinschaft 1999

 

 

 

Hinweis: 

 

Auch in 2016 hat die Siedlergemeinschaft mit fleißigen Händen und Sponsoren das 66. Jubiläums-Siedlerfest mit vollem Programm an drei tollen Tagen im August ausgerichtet und kräftig gefeiert.

 
Die Siedlergemeinschaft Südstadt e.V. hat, wie auf der Mitgliederversammlung 2009 beschlossen, seit dem 13.5.2009 den Vereinsnamen: Siedlergemeinschaft Bad Driburg e.V.  Seit dem kann jeder in Bad Driburg Mitglied werden, der Spaß an allen Veranstaltungen (siehe Termine) der Siedlergemeinschaft hat und mitmachen möchte oder diese einfach nur unterstützen möchte...
 
Werden Sie auch Mitglied in unserer Siedlergemeinschaft und machen Sie mit
(aktuelle Beitrittserklärung siehe "Mitglied werden").
 

 

Der Siedlervorstand im Jahre 2016

 

Externe Links:

Kontakt

Kontakte siehe Vorstand oder

 

nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Siedlergemeinschaft Bad Driburg e.V.